Der Wolf

Una geda son
Subiani mon
Sola beno won
Huniano on

Hoch dort oben in dem Wald
starker Fels sich zeigt
Darauf ist sein Ruheplatz
sein Tal sich tief vor ihm verneigt

Müd’ die Augen, grau der Bart
Sonne wärmt sein Fell
Blick in die Vergangenheit
Tage sind gezählt

Mach’ die Augen zu
Leg’ Dich hin und ruh
Weicher Schein lädt ein
zu den Ahnen heim

Vorbei zieht die Erinnerung
die Pfoten spüren weich
das Moos, das Laub in seinem Wald
die Gefährtin Seit’ an Seit’

So schlau, so klug, sie folgten Ihm
durch jene große Zeit
Durch bitt’re Winter, Frühlingsblüh’n
lautlos am Mensch vorbei

Una geda son
Subiani mon
Sola beno won
Huniano on

Den Blick im Nacken spürt er gut
der Junge steht bereit
Er will den Kampf noch heute führ’n
nun ist es an der Zeit

Voran wird nun ein And’rer geh’n
und alle folgen Ihm
Der Alte sich zurück nun zieht
wie die Natur es will

Hoch dort oben in dem Wald
starker Fels sich zeigt
Darauf ist sein Ruheplatz
sein Tal sich tief vor Ihm verneigt

Voran wird nun ein Andr’er geh’n
und alle folgen Ihm
Der Alte sich zurück nun zieht
wie die Natur es will