Mondfrau

Dämmerung, ihr bester Freund
nun beginnt ihr Tag
Mond von Sternen sanft umsäumt
hinaus sie sich nun wagt

Still wird es um sie herum
alle kehren heim
Ein letzter Vogel singt sein Lied
dann kehrt Ruhe ein

Letztes Abendrot flammt auf
bevor die Farben gehen
der Abendstern nimmt seinen Lauf
Strahlend hell kann sie ihn sehen

Die Mondfrau kommt, die Menschen gehen
die Rollen sind vertauscht
Die kühle Nacht lädt sie nun ein
Sie tritt hinaus. Einsam der Blick ins Firmament

Mondfrau
niemals frei wenn die Sonne lacht
Mondfrau
Dämmerung umarmt sie zart und sacht

Mondfrau
Die Dunkelheit ihren Tag entfacht
Mondfrau
In Freiheit leben kann sie nur in der Nacht

Ein bisschen noch, sie will nicht gehen
es ist so überirdisch schön
Doch weit entfernt am Horizont
die Dämmerung kann sie schon sehen

Nur ungern, zögerlich und doch
muss sie nun gehen
Die Sonne fordert ihren Platz. Unnachgiebig,
sie will die schönen Menschen sehn

Mondfrau
niemals frei wenn die Sonne lacht
Mondfrau
Dämmerung umarmt sie zart und sacht

Mondfrau
Die Dunkelheit ihren Tag entfacht
Mondfrau
In Freiheit leben kann sie nur in der Nacht

Auch die Mondfrau liebte einst
die Wärme im Gesicht,
die Sommerluft, den Frühlingsduft
Ihr Teint war bronzen im Sonnenschein
so wird sie nie mehr sein
weil die Mondfrau sie nun ist

Mondfrau
niemals frei wenn die Sonne lacht
Mondfrau
Dämmerung umarmt sie zart und sacht

Mondfrau
Die Dunkelheit ihren Tag entfacht
Mondfrau
In Freiheit leben kann sie nur in der Nacht

Mondfrau
niemals frei wenn die Sonne lacht
Mondfrau
Dämmerung umarmt sie zart und sacht

Mondfrau
Die Dunkelheit ihren Tag entfacht
Mondfrau
In Freiheit leben kann sie nur in der Nacht