"Julienne's Night"

„Julienne’s Night“ entstand in der Stille und Einsamkeit einer dieser wunderschönen Sommernächte.

Auf den Straßen kehrt Ruhe ein. Die meisten Menschen schlafen schon, und in den Bäumen hört man nur noch ab und an einen einzelnen Vogel, der ein kurzes Zwitschern von sich gibt, weil er sich vielleicht im Traum erschrocken hat.

Eine warme Nacht. Ein klarer Sternenhimmel. Einfach nur die Stille und Du.

Ich glaube, viele Menschen kennen diese Momente. In solchen Nächten fliegen die Gedanken zu den endlosen Weiten des Sternenhimmels hinauf; die Seele gänzlich befreit von irgendwelchen Normen, Zweckmäßigkeiten oder sonstigen Zwängen der Zivilisation.

Die Gedanken kreisen um den Mond und die Sterne: Zeit und Raum verlieren ihre Bedeutung und eine Art von Schwerelosigkeit erlaubt Dir, sämtliche Lasten und Bürden unserer Existenz hinter Dir zu lassen - und genau diesen Zustand absoluter Unbeschwertheit und Freiheit versuchte ich in „Julienne’s Night“ in Musik zu formen.



"Du bist stark" (Neue Version 2018)


Der Song „Du bist stark“ schrieb ich 2007 und veröffentlichte ihn erstmals im März 2008.

Damals stand ich mit meinen musikalischen Aktivitäten noch ganz am Anfang;
ohne Erfahrung und Wissen über Gesang oder Songwriting entstand „Du bist stark“ sozusagen aus dem Nichts.

Seit der damaligen Veröffentlichung habe ich mich in musikalischer Hinsicht natürlich stetig weiterentwickelt, weshalb mir mein damaliger Gesang aus dem Jahr 2008 von Mal zu Mal immer weniger zusagte.

Aus diesem Grund beschloss ich, diesen Song anlässlich meines 10-jährigen Jubiläums neu aufzunehmen und somit diese musikalische Weiterentwicklung zu dokumentieren.

Das Video zu dieser neuen Version von „Du bist stark“ habe ich lediglich mit einem Filter versehen, um es von der Originalfassung von 2008 zu unterscheiden.

Soviel zur Geschichte der Neuauflage dieses Songs, der mir auch nach all diesen Jahren noch immer am Herzen liegt, weshalb ich und Sid, mein Mann und Produzent, uns an diese Neueinspielung machten.


"Mondfrau"

So gut wie jeder liebt es, wenn die erste Wärme den Frühling ankündigt, der dann wiederum den Sommer nach sich zieht. Auch ich habe diese Jahreszeiten damals in vollen Zügen genossen.
Dann bekam ich eine Hauterkrankung. Diese entwickelte sich bei mir leider rasend schnell in einem Maße, das es mir nun schon seit vielen Jahren grundsätzlich verbietet, mich direkter Sonnenstrahlung auszusetzen.
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb manche Menschen nicht mehr in die Sonne dürfen und ich denke, dass jeder Betroffene seinen ganz eigenen Weg gefunden hat, damit umzugehen.
„Mondfrau“ beschreibt meinen Weg und meine Gefühle, wenn die allseits beliebtesten Monate des Jahres in all ihrer Blütenpracht Einzug halten.


"Schneekristall"

Alls bekennender Fan der Winterzeit wollte ich meine pure Freude über Schnee, knackig frische Luft, Weihnachtszeit und gut besuchte Vogelfutterhäuschen Ausdruck verleihen.
Das ist der Grund dafür, dass auch ich einmal ein Winter-Weihnachtslied schreiben wollte - und herausgekommen ist dabei der „Schneekristall“.



"Ich liebe Dich"

Seit 2007 schreibe ich Songs, und viele meiner verschiedenen Themen und Anliegen spiegeln sich in diesen Songs wieder.

In den vergangenen 10 Jahren wünschte ich mir so oft und so sehr, einmal einen Song über die Liebe, die ich für meinen Mann empfinde, schreiben zu können. Aber ich lernte schnell, dass so etwas nicht auf Kommando geht, sondern nur, wenn es in einem wächst und reift, um dann zum richtigen Zeitpunkt heraustreten zu können.

Mein Mann hat schon so viele wunderbare Songs über uns, unsere Verbindung und seine Liebe zu mir geschrieben - und wenigstens ein Mal möchte ich so eine wunderschöne Liebeserklärung zurückgeben können.

Ein solcher Song, der In musikalischer Form meine tiefe Liebe zu ihm zeigen soll, ist nun in mir gewachsen und ans Licht getreten; und das, was ich ihm dadurch immer und immer wieder sagen will und werde, ist deshalb auch zum Titel dieses Songs geworden - nämlich „Ich liebe Dich“.



"Schatten in Deinen Augen"

Dieser Song entstand in Erinnerung an eine längst vergangene Beziehung, in der sich das hier besungene Gefühl schon nach kurzer Zeit einstellte, da ich auf meine Fragen keine ehrlichen Antworten, sondern nur Ausflüchte und Ausreden erhielt.



"Der Wolf"

Dieses Stück ist in einer Mainacht im Jahr 2015 entstanden: Der nahende sehr heiße Sommer war schon zu erahnen, weshalb ich nachts auf dem Balkon saß und die Sterne bewunderte.

In der tiefen Ruhe dieser Nacht bahnte sich die Geschichte des Wolfes ihren Weg aus mir heraus auf ein bis dahin noch weißes Blatt Papier.

Diese Geschichte des alten Wolfes steht für mich sinnbildlich für den Zyklus des Lebens.

Ich verneige mich tief vor der Schönheit und der Anmut des Wolfes.
Klug, umsichtig und mit der Weisheit des Alters führt der Wolf sein Rudel durch dessen Lebensraum; immer auf der Hut vor uns Menschen - denn dass sich seinesgleichen vor uns hüten muss, mussten die Wölfe in all den Jahrhunderten leidvoll erfahren und lernen.

Verantwortungsvoll und mit seiner Gefährtin an der Seite ist er für die seinen stets mit Liebe und Fürsorge da. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem er auf sein langes Leben zurückblickt und erkennt: „Voran wird nun ein And’rer geh’n“ - und der Tag der Ablösung ist nicht mehr fern.

Wie gerne würde ich dem Wolf sagen, wie willkommen er mir ist. Aber er versteckt sich vor uns - und das aus gutem Grund.


"Feuerwalzer"

Es ist schon einige Zeit her: Ich war in der Fußgängerzone unserer Stadt unterwegs. Es war mächtig viel los und die Menschen eilten geschäftig durch die Straßen und Gassen.

Mitten in diesem hektischen Treiben fiel mir eine ca. 80 Jahre alte Frau auf. Sie saß einsam auf einer Bank, sprach mit sich selbst und weinte. Ich setzte mich neben sie und fragte, ob ich ihr helfen könne. Sie sah mich durch einen Tränenschleier an, reckte ihre geballte Faust gen Himmel und rief: „Warum holst Du mich nicht? Warum muss ich hier bleiben, obwohl Du mir meinen geliebten Mann schon vor Jahren genommen hast? Ich will zu Ihm. Hol’ mich endlich hier ab. Ich bin so einsam und so müde. Ich hab es so satt, von Dir ignoriert zu werden. Ich bin doch schon lange dran, warum willst Du mich denn nicht?“

Danach sackte Sie in sich zusammen und erzählte mir von sich, von ihrem Mann und wie lange er schon fort ist. Wie sehr sie der Umstand, noch immer nicht gehen zu dürfen, Tag für Tag quält. Dass sie jeden Morgen mit dem Gedanken aufwacht: „Er hat mich schon wieder nicht zu sich geholt. Was hab’ ich denn verbrochen, dass ich nicht gehen darf?“

Ich liess sie weiter reden, bis alles aus ihr heraus war. Dann nahm sie meine Hand in die Ihre, lächelte mich müde an und dankte mir dafür, dass ich ihr zugehört hatte.

Das passierte im November 2012. Ob die einsame alte Frau zwischenzeitlich endlich bei ihrem so schmerzlich vermissten Mann angekommen ist, weiss ich nicht, denn ich hab sie nie wieder gesehen - doch aufgrund dieser Begegnung mit ihr und ihrem Schmerz ist der „Feuerwalzer“ entstanden.


"Dein neues Ich"

Vermutlich habe ich bisher in meinem Leben einfach viel zu oft miterleben müssen, dass eine Frau in der Nachbarschaft unter ihrem cholerischen und gewalttätigen Mann zu leiden hat.

Die Hoffnung, dass er sich ja vielleicht ändert sowie die Lähmung aus Angst halten die Frauen meist in dieser völlig inakzeptablen Lebenssituation gefangen. 

Wenn darüber hinaus auch noch Kinder in diesem Gewaltgefängnis eingeschlossen sind, wird es für die betroffenen Frauen umso wichtiger, dem niemals endenden Kreislauf der Gewalt zu entfliehen, um sich und ihre Kinder zu schützen.

Drücken wir all den Frauen, die diesen mutigen Schritt wagen, ganz fest die Daumen - und noch viel wichtiger: Wenn sie uns begegnen, lasst uns Ihnen helfen, wo wir können!


"Der Krötenmann"

Diesen Song habe ich schon im November 2008 niedergeschrieben und zunächst einmal zur Seite gelegt. Vor einigen Wochen kam er mir wieder in die Hände, und sofort hatte ich das Gefühl, ihn jetzt umsetzen zu müssen.

In dem Stück geht es um einen Krötenmann und seine Reise - allerdings steht der Krötenmann hier auch stellvertretend für alle anderen in Freiheit lebenden Arten, deren Lebensraum durch uns Menschen zunehmend eingeschränkt wird und deren Überleben in höchstem Grade gefährdet und bedroht ist.

Ich will mit diesem Song keineswegs aussagen, dass alle Menschen gnaden- und herzlos wären, denn es gibt tatsächlich Menschen, die sich für den Schutz und die Lebensqualität unserer Mitgeschöpfe einsetzen. Nichtsdestotrotz würde ich mir von allen Menschen mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme gegenüber der Tierwelt sowie der Schöpfung im Allgemeinen wünschen.

Vielleicht gibt es ja für euch und für mich in der Zukunft den einen oder anderen Augenblick, in dem wir durch Mitdenken und Einfühlungsvermögen einfach einmal einer der anderen Arten, die diese Welt bevölkern, den Vorrang einräumen. Einfach für den Augenblick; einfach für ein rücksichts- und respektvolles Miteinander.


"Be Gone"

Als Sid die instrumentale Vorproduktion dieses von ihm ursprünglich für Antichrisis komponierten Songs fertig hatte, gab er mir das Stück und meinte, dass ich dazu doch in meiner Phantasiesprache eine Gesangslinie improvisieren könne, da ihm beim besten Willen keine vernünftige Gesangsmelodie einfallen wolle. Bei mir kristallisierte sich jedoch erstaunlich schnell eine diesbezügliche Idee heraus, und da uns beiden das Resultat meiner improvisierten Vocals bestens gefiel, fehlte nun eigentlich nur noch ein richtiger Text.

Sid schlug vor, dass ich einfach all die Bilder, Erinnerungen und Gefühle, die ich beim Singen dieses Songs hatte, in kurzen Sätzen und Stichworten auf einem Blatt Papier festhalten solle. Das Ergebnis dieses Brainstormings überarbeitete Sid ein wenig und übersetzte es ins Englische: Der dadurch zustande gekommene Text hat mich wirklich fasziniert, da er all das, was ich beim Singen fühlte und in mir spürte, absolut treffend wiedergab, so dass ich es selbst nicht besser hätte formulieren können.

Daraufhin konnte ich mich an die eigentlichen Gesangsaufnahmen machen und tat das mit einer riesigen Begeisterung, da ich in diesem Song nun völlig bei mir war und mein Innerstes nach Außen kehren konnte.

Nachdem Sid die finale Produktion mit meinen Gesangsaufnahmen und das dazugehörige Mastering abgeschlossen hatte, war "Be Gone" fertig - und wie wir es in solchen Fällen immer machen, hörten wir uns das fertiggestellte Stück mehrfach an. Nach einiger Zeit sagte Sid zu mir, dass sich "Be Gone" für ihn eher nach einem Ayuma- als nach einem Antichrisis-Song anhören würde, weil darin zu 100 Prozent meine Geschichte und mein Wesen zum Ausdruck kämen. In diesem Song sei so viel von mir zu hören und zu spüren, dass er eigentlich viel besser zu Ayuma als zu Antichrisis passen würde - und da ich es seltsamerweise genau so empfand, konnte ich Sid nur zustimmen und habe dieses Angebot dankend angenommen.

Deshalb wird "Be Gone" nun unter der Flagge von Ayuma veröffentlicht, denn dieser Song erzählt von einem wichtigen Kapitel meiner Geschichte.



"Wenn ich Dich heute seh'"

Der Song "Wenn ich Dich heute seh'" entstand eigentlich schon im Januar 2009, doch aufgrund der Arbeit an Antichrisis’ letztem Album “Not Fade Away" sowie meiner beiden zuletzt veröffentlichten Songs wurde "Wenn ich Dich heute seh'" immer wieder aufgeschoben.

Die Inspiration dazu bekam ich eines Abends in einer Musikkneipe. Dort traf ich auf eine Frau im Publikum, die ich noch sehr gut aus meiner Jugend kannte: Eine Frau, die ihren Selbstwert aus der Summe der Eroberungen gebundener Männer bezog. Wenn sie einen weiteren Strich auf ihrer Liste machen konnte, war diese “Affäre” für sie auch schon Vergangenheit - die durch ihre Aktion zu Bruch gegangene Beziehung des Mannes jedoch in vielen Fällen ebenfalls.

Als ich sie an diesem Abend nach all den Jahren wieder sah, war ich fast erschüttert, denn aus diesem ehemals wunderschönen und energiegeladenen, jedoch zugleich zerstörerischen Engel war eine blasse, kaum wahrnehmbare Person geworden, deren einstmals strahlend blaue Augen mir nun stumpf, leer und leblos erschienen. Doch ehrlich gesagt wunderte es mich nicht, denn ich kannte ihre Geschichte und ahnte daher, was mit ihr passiert war.

Ein paar Nächte später wachte ich plötzlich auf, setzte mich hin und schrieb diesen Song.


"Liamo Soleo"

Ein Song in einer von mir entwickelten Phantasiesprache. Eine gewisse Stimmung gibt dieses Stück zwar vor, doch um was es darin konkret geht, ist völlig Euch, Eurer Phantasie und Euren Gefühlen überlassen. Das, was beim Hören an Gedanken und Bildern in Euren Köpfen erscheint, soll für jeden der ganz persönliche Inhalt des Songs sein.

Die Entscheidung, einen Song in Phantasiesprache zu machen, hatte aber jedoch noch einen weiteren Grund,
denn uneingeschränkt von sprachlichen Regeln und Grenzen, von grammatikalischen Vorgaben und sonstigen Erfordernissen, konnte ich hier dem Weg meiner Stimme, den sie ganz von selbst einschlug, folgen und dabei meinen Emotionen und den daraus entstehenden Tönen auf ihrem Weg durch "Liamo Soleo" freien Lauf lassen.

"Grey Mania"

Nachdem die Produktion des neuen Antichrisis-Albums “Not Fade Away” abgeschlossen ist, ist auch endlich wieder Raum und Zeit für den einen oder anderen Ayuma-Song.

Der erste davon ist "Grey Mania”: Diesen Song möchte ich jenen Menschen widmen, die unter Depressionen leiden. In “Grey Mania” habe ich den Gefühlen, die in solchen Momenten die Führung über die Psyche und das eigene Denken übernehmen, eine Stimme gegeben und versucht, diese emotionale Bedrohung in Musik umzusetzen.

“Grey Mania” klingt ebenso bedrückend wie die Depressionen, die leider für viele zu einem Teil ihres Lebens geworden sind.

"Not Fade Away"

Endlich! Das neue Album unseres Duo-Projekts "Antichrisis" ist da!

Eigentlich wollten wir es schon zu einem früheren Zeitpunkt fertiggestellt haben, da wir jedoch beide berufstätig sind, mussten die Arbeiten daran auf unsere Feierabende und die Wochenenden gelegt werden; doch wir hatten so viel Freude und Spass daran, an diesen Songs zu arbeiten, dass die Energie dafür von ganz alleine da war.


Schaut Euch den Album-Trailer an:




Das komplette Antichrisis-Album steht auf Bandcamp als Download-Album zur Verfügung.

Wir wünschen Euch viel Spass beim Erkunden der unterschiedlichen Stile dieses Albums.



Not Fade Away



"Night Train"

Dieser Song hatte viele Umwege bis zu seiner letztendlichen Form zu nehmen.

Zuerst war er eine Art von Gothic-Metal-Ballade aus Sids Vergangenheit. Ich hörte das Demo und war begeistert. Munter machte ich mich an die Gesangsaufnahmen - doch egal, wie ich es auch anging, ich war mit den Ergebnissen einfach nicht zufrieden.

Daraufhin kam Sid auf die Idee, diesem Song ein völlig neues Arrangement zu verpassen. Gesagt getan: Als ich das Ergebnis hörte war, ich sofort Feuer und Flamme. Also wieder ab in die Gesangskabine, denn nun sollte es klappen - so dachten wir jedenfalls, doch noch immer weit gefehlt, denn der melancholische Text über eine verflossene Liebe passte überhaupt nicht mehr zu dem neuen, nach vorne preschenden Arrangement des Songs.

Aber wenn uns eine Sache gut gefällt, geben wir ja nicht so schnell auf. Kurzerhand schrieb Sid einen völlig neuen Text für diesen Song und gab ihm einen neuen Titel. Damit machte ich mich wieder an die Aufnahmen, der Gesang passte nun einwandfrei und wir waren beide endlich vollauf zufrieden mit dem Ergebnis.

Somit sind von der ursprünglichen Version des Songs nur noch die Basis-Akkorde übrig geblieben, und aus "Stone Rain" wurde "Night Train"

Die neue Stilrichtung des Songs war dabei auch für uns völliges Neuland, das wir jedoch dank der tatkräftigen Mithilfe von Tilo Rockstroh beim Bläser-Arrangement zuversichtlich betreten konnten.

Viel Spass beim Hören!

"Walking With Angels" and "Creatures of a Jade Lagoon"

Viel zu schnell war unser wunderbarer Urlaub in Südengland/Cornwall vorbei. Doch die zweieinhalb Wochen, die seit unserer Rückkehr vergangen sind, haben wir wieder fleissig für die Arbeit an der Musik genutzt.

"Walking With Angels" und "Creatures of a Jade Lagoon" von Antichrisis wurden aufgenommen und produziert und stehen auch schon auf der Song-Seite für Euch bereit.

Darüber hinaus habe ich auch den Song "Adrenalin" nachträglich mit eingestellt, da ich dies nach dessen Fertigstellung einfach versäumt hatte.





“The Fire Went Out” und “Wasted Time

Wieder mal zwei Songs aus der Feder von Sid, also von Antichrisis. Sie sind schon vor einiger Zeit fertiggestellt und somit bereits auf der Antichrisis-Website veröffentlicht worden. 

Heute will ich dies auch endlich nachholen, da es sich bei “The Fire Went Out” und “Wasted Time” wieder um 2 Songs handelt, die mich völlig überzeugen und bei denen mir die Gesangsarbeit so richtig Freude gemacht hat. 

Auch Songs aus meiner Feder werden Anfang 2012 wieder in Angriff genommen; den Rest des Jahres 2011 wollen ich und Sid jedoch komplett Antichrisis widmen. Auch unser lange geplanter Urlaub in Cornwall rückt immer näher, auf den wir uns schon jetzt wie die kleinen Kinder freuen - aber nach diesem Urlaub geht es wieder mit voller Kraft ans kreative Werk.

Ich wünsche Euch viel Spass mit den beiden neuen Antichrisis-Songs.




"Lament for Kira"

Die Natur und ihre Bewohner strotzen wieder vor Kraft und das Osterwetter setzte dem Ganzen dann auch noch die strahlende Krone auf. Aber so schön und lebendig, wie es da draussen gerade ist: Wir sind dieser Tage einfach nur traurig.

Vor einem halben Jahr haben wir aus dem Tierheim unsere beiden Katzen und Weggefährten, Whisky und Kira, geholt. Lustig, jung und wild tobten sie unseren Apfelbaum vorm Fenster rauf und runter. Aber ein Teil des Glückes währte nur für kurze Zeit: Am 19.04.2011 wurde unsere Kira von einem Auto überrollt - mitten auf dem Land, auf dem eigenen Hof. Wir sind noch immer fassungslos.

In ihrer unglaublichen Selbstverständlichkeit und ihrem sofortigen Vertrauen in uns war sie einfach ein Sonnenschein. Für sie gab es nichts Gefährliches, nichts Böses; nichts, was ihre pure Lebensfreude je hätte beeinträchtigen können. Wenn sie über den Baum nach Hause geflitzt kam, ging in unserer Wohnung gleich noch mal die Sonne auf. Nun bleibt sie aus: Der Apfelbaum steht noch immer vor dem Fenster, doch Kira wird hier nie mehr nach Hause kommen.

Jetzt muss unser Kater Whisky unsere geballte Liebe gleich für Zwei aushalten - und das tut er wohlig schnurrend, wobei aber auch er immer wieder nach dem Apfelbaum schaut, ob seine beste Spielgefährtin nicht doch noch einmal zurück kommt.

Auch Sid musste diesen Verlust irgendwie verarbeiten und schrieb deshalb für sie den Instrumental-Song "Lament for Kira". Er hat ihr Wesen in diesem Stück wunderbar getroffen, denn so, wie dieser Song klingt, so war sie.
PA050004


Dark Feather

Wenn Ihr nicht schon durch meine Links darauf aufmerksam geworden seid, dann möchte ich hier noch einmal auf das Online-Magazin Dark Feather hinweisen, das mit grosser Offenheit für viele Stilrichtungen und mit viel Herz über die Schwarze Szene berichtet. In der aktuellen Ausgabe Nummer 15, findet Ihr u.a. auch ein Interview mit mir, ausserdem ist auf dem beiliegenden Sampler mein neuester Song "Sadness Of Earth" vertreten.